Historische Fahrzeuge.
Das Jahr 1961 markiert den Weg der Löschgruppe
Holweide in die Moderne. Seit jenem Jahr verfügt die Löschgruppe Holweide über
motorisierte Feuerwehrfahrzeuge. In den Jahren davor wurden Tragkraftspritzen,
Leitern, Schläuche und alle anderen Geräte auf Anhängern verstaut und dann, so
bei Bedarf vorhanden, mittels Traktoren oder Privatkraftwagen zur Einsatzstelle
gefahren. Oftmals geschah dieses auch per Hand.
Kleinlöschfahrzeug (KLF) "Kölner Bauart" (1961 - 1973
Dieses Kleinlöschfahrzeug war das erste Fahrzeug der Löschgruppe Holweide und
wurde 1961 in Dienst gestellt. Es besaß u.a. als eine feuerwehr-technische
Beladung eine eingeschobene Tragkraftspritze (TS 8/8) und konnte zunächst eine
Truppbesatzung (1 Führer und + 2 Mann) aufnehmen; später erfolgt der Umbau für
fünf Mann Besatzung. Bei Indienstnahme taufte die Löschgruppe das Fahrzeug auf
den Namen "Karl" (nach Karl Höher, dem ersten Löschgruppenführer nach dem 2.
Weltkrieg). Das Fahrzeug wurde 1973 außer Dienst gestellt.

Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS (1968 - 1973)
Im Zuge der Integration der Freiwilligen Feuerwehren in den Katastrophenschutz
erfolgte seitens des Bundes die Ausrüstung der Wehren mit modernen Fahrzeugen.
Dieser Magirus-Deutz "Fronthauber" war eines dieser Katastrophenschutz-Fahrzeuge
und zwischen 1968 und 1973 bei der Löschgruppe Holweide eingesetzt. Es konnte
eine Gruppen-Besatzung (1 Führer + 8 Mann) aufnehmen. 1973 erfolgt die
Außerbetriebnahme.
Tanklöschfahrzeug (TLF 8) Unimog; (1971 - 1987)
Ab 1971 besaß die Löschgruppe zunächst zwei, später dann drei Unimog - TLF 8
des Katastrophenschutz. Die Beschaffung dieser Fahrzeuge erweiterte den Fahrzeugpark massiv
und erhöhte die Einsatzfähigkeit der Löschgruppe enorm. Das letzte Fahrzeug
dieser Bauart verließ die Löschgruppe im Jahr 1987. Jedes Fahrzeug konnte bis zu 3 Feuerwehrleute aufnehmen
Löschgruppenfahrzeug LF 8 (1973 - 1989)
Mit Außerdienststellung des KLF bekam die Löschgruppe im Jahr 1973 ein neues, modernes LF 8.
Später konnte die Löschgruppe sogar ein zweites ihr eigen nenne. Das LF 8 war für
eine Gruppebesatzung (1 Führer + 8 Mann) ausgelegt. Die technische Beladung garantierte bis zur
Außerdienstnahme seine universelle Einsatzfähigkeit.
Das Fahrzeug - getauft auf den Namen "Fritz" - war bis 1989 im Einsatz

Rüstwagen RW 1 (1988 / 1995 - 2006)
Unser Rüstwagen war ein Einsatzfahrzeug zur einfachen technischen Hilfeleistung. Es bot Platz für
eine Trupp (1 Führer + 2 Mann). Neben technischen Geräten zur Hilfeleistung war das Fahrzeug mit
einer fest eingebauten Zugeinrichtung und einem tragbaren Stromgenerator ausgestattet. Zunächst Bundfahrzeug
des Katastrophenschutzes beschafft, gehörte es später der Stadt Köln. Es wurde 1992 bei der
Löschgruppe Flittard in Dienst gestellt und kam 1995 zur Holweider Wehr. Dort ersetzte es ein Fahrzeug
selben Typs (Baujahr: 1988). Im Jahr 2006 verließ uns der RW in
Richtung Löschgruppe Dünnwald und
wurde durch den Schlauchwagen ersetzt.
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